In den Armen der Bestie

-Die wahren Dämonen leben in dir.-

Laurent. Zeitreisender. Hingebungsvoller Ehemann. So stur wie der Teufel selbst.
Beast. Präsident der Kings of Hell MC. Schreckt vor nichts zurück, um seine Familie zu beschützen.

Nach allem, was sie wegen Baal durchgemacht haben, haben weder Laurent noch Beast in Erwägung gezogen, je wieder einen Pakt mit einem Dämon zu schließen, aber dann wird die Versuchung zu groß und spontan entscheiden sie sich für einen weiteren Handel.
Dieses Mal mit Mr. Magpie.

Aber das Geschenk könnte sich als mehr herausstellen, als sie verkraften können. Die Gefahr für die Welt der Menschen hat ihre Beziehung bereits unter Druck gesetzt, aber Magpies Angebot bringt in Laurent und Beast das Schlimmste zum Vorschein. Mit den Fehlern des jeweils anderen konfrontiert, müssen sie entscheiden, ob sie, trotz allem, was sie gemeinsam durchgestanden haben, vielleicht einfach doch nicht füreinander bestimmt sind.

Da die Welt kurz vor dem Zusammenbruch steht und ihr Pakt sie auf neue und unerwartete Weise bindet, müssen sie ihre Differenzen beiseitelegen, wenn sie eine Chance haben möchten, ihre Familie zu retten.


Themen: Motoradclub, alternative Lebensstile, Dämonen, Tattoos, Geheimnisse, Verbrechen, Gothic, Gegensätze ziehen sich an, Biker, Hingabe, Familie, Opfer, Beziehungsprobleme, festes Paar
Genre: dunkle, paranormale M/M Romanze
Brennend heiße, emotionale, explizite Szenen
Länge: ~ 108.000 Wörter (Buch 5 in der Serie)

Die Minuten waren unerträglich lang. Jedes Mal, wenn Laurent auf die Uhr schaute, hatte die lange Hand sich kaum bewegt und er stand kurz davor, daraus zu schließen, dass das Gerät von derselben fehlerhaften Elektronik angetrieben wurde, die den Brandgeruch, der aus der Küche der Bar drang, verursachte. Er schaute zu Fox und Rev, die ihm gegenüber am Tisch saßen, aber sie diskutierten über etwas Maschinelles, für das Laurent keinen Kontext hatte. Das Gespräch war so normal, als würden die beiden Männer sich nicht um das Schicksal ihrer engen Freunde sorgen – und in Revs Fall sogar das seines letzten noch lebenden Sohnes – und wären mit ihrem Bier und verbrannten Pommes zufrieden.

Laurent hasste es, dass das Wort ‚französisch‘[1] an so etwas Abstoßendes angefügt war.

„Sollten sie nicht schon wieder da sein?“, fragte er Elliot, der nervös schwarzen Nagellack von seinen Fingernägeln kaute.

„Ich kann es nicht erwarten, nach Hause zu kommen. Ich drücke die Daumen, dass Maureen zu beschäftigt sein wird, um uns nachzuspionieren“, sagte Elliot, obwohl er seine Arme vor der Brust gekreuzt hatte.

Fox runzelte die Stirn. „Wer? Maureen? Spioniert euch eine Großmutter nach?“

„Sie ist einer der Geister. Sie war in der Nervenheilanstalt, weil sie so geil auf Sex ist und das war damals offenbar ein Grund, eingesperrt zu werden“, erklärte Elliot ihm, spielte mit seiner leeren Tasse.

Laurent schluckte entsetzt. Zumindest war das etwas, das ihn von den Gefahren ablenkte, denen Beast sich gegenübersah. „Willst du damit sagen, dass sie zusieht… wenn ihr intim seid?“

„Es ist keine große Sache, solange sie sich nicht zeigt, aber letzte Woche hat sie versucht, Knights Schwanz anzufassen und das war sowas von nicht in Ordnung“, beschwerte Elliot sich, bevor er auf seine Armbanduhr schaute. „Wo zur Hölle bleiben sie?“

Rev seufzte und stellte seine Bierflasche mit einem lauten Knall ab. „Ihr jammert wie zwei Mädchen. Sie werden so bald zurückkommen, wie sie können. Diese Art von Operation braucht Geduld. Vielleicht hat etwas sie aufgehalten.“

„Es liegt nichts Weibliches darin, sich um seinen Ehemann zu sorgen“, sagte Laurent, hielt sich nicht zurück, was das Gift betraf. Er war nicht in Stimmung für Revs Gebaren. Was, wenn das, was sie „aufgehalten“ hatte, eine Kugel durch Beasts Schädel war? Laurent hatte den schrecklichen Schaden gesehen, den Waffen anrichten konnten.

Er war nicht dumm. Es war offensichtlich, dass in das Haus eines reichen Mannes einzubrechen, um seinen wertvollsten Schatz zu stehlen, kein einfaches Unterfangen war, aber er verstand die Prozesse, die eine solche Tat verlangte, nicht, wo doch die Technologie ein Maß an Sicherheit bot, das in Laurents Augen wie Magie war. Er brauchte nur einen zeitlichen Rahmen. Oder vielleicht etwas Aufmunterung von Männern, die die Situation besser einschätzen können sollten.

Stattdessen sorgte er sich darüber, dass sein Ehemann es mit Waffen zu tun hatte, die in einem Augenblick Dutzende tödliche Projektile verschießen konnten.

Fox räusperte sich. „Sie müssen vorsichtig sein. Darum dauert es so lange. Entspann dich einfach und iss ein paar Pommes.“

„Wenn überhaupt sind das amerikanische Kartoffelstäbe, aber danke.“ Laurent würde nichts von diesem fettigen Essen zu sich nehmen, aber er musste sich eindeutig „entspannen“, darum zog er sein Notizbuch heraus, um sich von jenen Angelegenheiten abzulenken, auf die er keinen Einfluss hatte.

Elliot lächelte. „Und los geht’s. Das Notizbuch ist da. Alarm. Alarm!“

„Das ist nicht zum Lachen. Das Schicksal der gesamten Menschheit könnte von dem abhängen, was ich hier habe.“ Vielleicht war er ja ein klein wenig dramatisch, aber seine Nachforschungen waren sehr wichtig.

Rev verdrehte die Augen, aber das war seine normale Reaktion auf alles, was ihm nicht gefiel, darum ignorierte Laurent ihn.

Elliot jedoch schluckte den Köder und rutschte näher, schaute auf die offene Seite. „Wow, wie kannst du in so geraden Linien schreiben? Das ist unmenschlich.“

Laurent richtete sich stolz auf, auch wenn diese Fähigkeit ihm mit einem Rohrstock eingebläut worden war. „Reine Übung. Du sagst, dass Maureen euch oft besucht.“ Er deutete auf den Namen des Geistes in seinem Notizbuch. „Sie hat eindeutig einen Pakt mit Baal geschlossen, wenn sie immer noch im Clubhaus herumgeistert. Hat sie je erwähnt, worum es dabei ging?“

Elliot zuckte mit den Schultern. „Nicht wirklich. Sie wechselt immer das Thema, wenn ich frage. Warum?“

Rev kaute auf seinen Pommes und zündete sich eine Zigarette an, als ob sein Essen nicht schon genug verbrannt wäre. Die meisten modernen Einrichtungen gestatteten keine Tabakprodukte auf ihrem Gelände, aber an diesem Ort schien es weder die Angestellten noch die wenigen Kunden zu stören. „Vielleicht hat sie irgendwelchen irren Scheiß gemacht und will es nicht zugeben.“

Laurent runzelte die Stirn. Seit wann war Rev Teil dieses Gesprächs? Er blätterte in seinem Notizbuch, bis er zu der Stelle über das Kind kam, das ohne Nabel geboren worden war. „Aber sie war zu der Zeit in der Anstalt, als das seltsame Kind geboren wurde. Vielleicht könnte sie uns helfen, mehr über die andere Frau herauszufinden. Jede Spur könnte nützlich sein.“

Fox musterte ihn mit einem halben Lächeln. „Und warum interessiert dich ein Baby, das jemand vor fünfzig Jahren bekommen hat?“

Laurent holte tief Luft. „Weil alles Ungewöhnliche vielleicht unter Baals Einfluss hätte geschehen können. Was uns wiederum dabei helfen könnte, mehr über seine Kräfte herauszufinden.“

Rev stöhnte. „Er ist der Teufel. Was willst du noch?“

Laurent hatte keine Geduld, mit jemandem zu diskutieren, der so ignorant war, darum war er froh, das Röhren vieler Motoren zu hören. Sein Herz tat einen Sprung, als er Beasts vertraute Gestalt an der Spitze der Formation erblickte. Breit in den Schultern und auf seinem riesigen Motorrad war er ein Leuchtfeuer, das Laurent ans Fenster zog.

Jeder Herzschlag brachte sie einander näher und als Beast sein Bike, gefolgt von den anderen Clubmitgliedern, vor der Bar parkte, brauchte es Laurents ganze Willenskraft, um nicht wie ein aufgeregtes Tier über Revs Schoß zu klettern.

Doch als die Horde von Männern auf stählernen Fahrgelegenheiten ankam, konnte man den Aufruhr in der Bar kaum übersehen. Laurent ignorierte die geflüsterten Kommentare über ihre Art und es machte ihm überhaupt nichts aus, als einige der Gäste ihre Sachen zusammensuchten und sich eilig darauf vorbereiteten, die Einrichtung zu verlassen.

Nicht schade drum. Das hier war Beasts Nacht und er brauchte keine Missbilligung in den Augen von Menschen sehen, die nicht einmal wussten, gegen welche Mächte der Mann, den sie so verabscheuten, jeden Tag kämpfen musste.

Als Beast von seinem Bike wegtrat und seinen Helm abnahm, stand Laurent still, bewunderte seinen Ehemann für ein paar Momente länger. Selbst die Liebe konnte Laurent gegenüber der Tatsache, dass Beasts Gesicht so vernarbt war, dass niemand ihn mehr als klassisch „gut aussehend“ einstufen würde, blind machen. Doch wenn er da war, bemerkte Laurent andere Menschen kaum. Beast beeinflusste die Atmosphäre, wohin er auch ging und Laurent musste bei dem Gedanken, mit einem so starken, so selbstbewussten und so mächtigen Mann verheiratet zu sein, lächeln.

Ein heißer Blitz durchfuhr Laurent und wanderte bis zu seinen Zehen, als Beasts blaue Augen den seinen begegneten. Das rote Neonlicht über dem Eingang warf einen bunten Schein auf seine machtvolle Gestalt, aber sein Gesicht, so vernarbt es auch war, wurde weich vor Zärtlichkeit. Beast hatte Laurents Anwesenheit nicht erwartet, wusste sie aber dennoch zu schätzen. Laurent mochte ja nicht kompetent im Umgang mit Waffen oder beim Kampf sein, aber er würde Beast auf dem schwierigen Weg, den sein Mann gehen musste, so gut er konnte unterstützen.

Als Gray anfing, draußen mit Beast zu reden, so seine Aufmerksamkeit ablenkte, weigerte Laurent sich, noch länger zu warten. Er steckte sein Notizbuch weg und ging direkt zur Tür, wollte unbedingt seinen Mann in die Arme schließen. Er bezweifelte, dass so von Beast zu denken je langweilig werden würde. Sein. Mann. Ein Konzept, das im Jahre 1805, der Zeit, die Laurent hinter sich gelassen hatte, undenkbar war.

„Wie ist es gelaufen?“, fragte er, als Beast sein eiliges Gespräch beendet hatte.

Beast antwortete zunächst nicht, zog Laurent stattdessen an seine Brust, bis Laurents Füße vom Asphalt abhoben. Erleichterung war wie warmes Wasser, das an Laurents Rücken hinunterlief und er umschloss den dicken, warmen Hals mit seinen Armen, lehnte ihre Stirnen aneinander, als Zärtlichkeit in seinem Herzen aufkeimte.

„Wir haben es“, flüsterte Beast in Laurents Ohr.

Laurent küsste Beast mit einem Lächeln, wollte das Juwel unbedingt sehen. „Bist du nicht verletzt?“, fragte er, als ihm die roten Flecken auf Beasts Weste auffielen.

Beast schüttelte den Kopf und gab Laurent einen weiteren Kuss auf die Lippen. Wenn das Blut nicht von Beast war, musste Laurent nicht wissen, wem es gehörte.

„Ungezogener Junge. Ich kann mich erinnern, dir gesagt zu haben, dass du zu Hause bleiben sollst“, sagte Beast, aber in seiner Stimme lag kein Zorn, er zog ihn nur auf.

Laurent strich mit seinen Fingern über die ungleichmäßige Haut an Beasts Nacken, wo Baals Siegel eingebrannt worden war, als Beast seinen Dienst verkauft hatte, um Laurent bei sich behalten zu können. Das war der einzige Liebesbeweis, den Laurent jemals brauchen würde. „Ich musste zumindest so nahe sein.“

Draußen redete Gray am Telefon, sichtlich aufgebracht und Laurent nickte in seine Richtung, bevor er zu Beast schaute. „Ist bei ihm alles in Ordnung?“

Beast stellte Laurent ab und führte ihn weiter nach drinnen. Die Biker hatten die Bar bereits in ihre private Party verwandelt, hatten die Musik zu der lauten Art gewechselt, die sie im Clubhaus anhörten und mehrere Tische gefüllt, die bis dahin leer gewesen waren.

„Wir haben das Pigeon Heart“, sagte Beast und tätschelte seine Lederjacke, zeigte so an, wo der wertvolle Stein sich befand. „Aber Shadow braucht seinen eigenen Rubin, wenn er überleben soll. Sie fischen nach Informationen, wo sie einen finden können, der groß genug ist, um ihn zu nähren.“

Laurent drückte Beasts Hand. Jetzt da sein Partner in Sicherheit war, gab es in seinem Herzen Platz für Mitgefühl mit anderen. „Kann Magpie wirklich keinen erübrigen? Nach so vielen Jahren, in denen er die Juwelen sammelt, müsste er in ihnen baden.“

Beast verzog das Gesicht, bevor er seine Stimme noch weiter senkte. „Magpie tut niemals etwas, das ihm nicht zum Vorteil gereicht. Ganz egal, wie viele teure Schuhe er kauft oder wie viele Leute er fickt, wird er niemals das Gewissen eines Menschen haben.“

Er atmete aus und rieb sich die Augen, die dunkel vor Müdigkeit waren, was Laurent daran erinnerte, dass Beasts Nacht hart und brutal gewesen war.

Laurent war verwirrt, als ihre Freunde in Pfiffe, Applaus und Schreie ausbrachen. Er verstand was vor sich ging, sobald er sah, wie Grays und Shadows Lippen sich trafen.

Gray wandte den Blick ab, versuchte, die Zuschauer zu ignorieren, entzog sich aber nicht Shadows Berührung. Hinter geschlossenen Türen musste ihre Beziehung intimer geworden sein und Laurents Herz blutete für sie, als ihm klar wurde, wie wichtig es dadurch für sie wurde, mehr Rubine zu bekommen. Er wollte sich nicht einmal vorstellen, wie es sich angefühlt hätte zu sehen, wie Beasts Existenz an etwas hing, das so schwierig zu bekommen war.

Laurent streichelte den Arm seines Mannes, als ihm auffiel, dass er bei dem Anblick draußen die Stirn runzelte. „Wie wäre es, wenn du dich setzt und ich uns ein Bier hole?“

Beast schaute in Richtung der Bar. „Wenn sie nach deinem Ausweis fragen, sag ihnen, dass du mit mir hier bist.“

Fragen konnten warten, denn trotz Beasts Beteuerungen konnten sich unter seiner Kleidung Prellungen verbergen, über die er nicht sprach. Aber Laurent war auch stolz, dass er in der Lage war, Dinge mit seinem eigenen Geld zu kaufen. Zugegeben, seine Bezahlung kam vom Club, aber er hatte es dennoch verdient.

Laurent gab Beast einen zärtlichen Kuss, bevor er zur Bar ging. Er wollte gerade die Bardame zu sich rufen, als neben ihm eine seltsame Maschine mit blinkenden Lichtern aufleuchtete.

Die Frau erblickte ihn dennoch und beugte sich über die Bar, entblößte ihre Brust in einem tief ausgeschnittenen, ärmellosen Top. „Was kann ich dir geben, Süßer?“, fragte sie und noch ehe Laurent eine Antwort hervorbringen konnte, redete sie weiter. „Willst du die Jukebox benutzen? Kostet nur einen Vierteldollar.“

Laurent schluckte, starrte auf die pulsierenden Lichter des Geräts, das ihm bis zu den Schultern reichte und eine große Anzahl Knöpfe hatte. Wenn der König damals im neunzehnten Jahrhundert sich so etwas hätte leisten können, wäre es der Stolz seines Hofes gewesen.

„Was tut sie?“

Sie grinste, verriet ihr Alter, als die Krähenfüße um ihre Augen sich vertieften. „Ah, du musst wirklich jung sein. Sie spielt Musik. Was würdest du gerne hören?“

Laurent musterte die Liste an Namen und Titeln an der Vorderseite des Geräts. „Etwas Melodisches und Elegantes, bitte.“

„Wäre das alles?“, fragte die Bardame. Als Laurent die Biere bestellte, musterte sie ihn einmal gründlich, schaute dann aber zu den Kings und fragte: „Gehörst du zu ihnen?“

Wie brillant von Beast zu wissen, dass eine solche Frage aufkommen würde! Als Laurent es bestätigte, gab ihm die Frau zwei Flaschen und die aggressive Musik wurde schnell von einer langsamen Gitarrenmelodie ersetzt, die Laurent so viel mehr zusagte. Er hielt die kalten Flaschen fest, hatte bereits Blickkontakt mit Beast aufgenommen, der ihn anstrahlte, Platz auf dem Sitz neben sich machte.

„Ich bin so froh, dass alles so gut läuft.“

Shadow sprang auf die Füße, schaute seinen Geliebten mit den Augen eines eifrigen Welpen an. „Ich hole dir auch Bier. Ich habe Geld.“ Er griff in seine Tasche und zog ein ganzes Bündel zerknitterter Scheine heraus.

„Frag erst gar nicht“, sagte Gray, sobald Shadow fort war, um sich zu Joker an der Bar zu gesellen.

Der Abend verwandelte sich in eine normale Party. Mehrere Autos fuhren auf den Parkplatz vor der Bar, aber nur drei Leute entschieden sich, einzutreten, von denen zwei ihr Essen in Plastikcontainern mitnahmen. Nicht jeder fühlte sich in Gesellschaft der Kings of Hell MC wohl, aber für Laurent gab es keinen Ort, der sicherer war. Die Abzeichen auf seinem Rücken erklärten ihn zu „Eigentum“, aber das nahm er nicht länger wörtlich und genoss stattdessen, was sein Status bedeutete. Er befand sich unter Beasts Schutz, selbst wenn sie sich nicht berührten, aber wenn er die Wärme, das Gewicht, den frischen Geruch von Beasts Arm auf seinen Schultern spürte, fühlte Laurent sich absolut sicher.

Er war froh zu hören, dass Magpie Gray und Shadow eine Spur zu einem Rubin gegeben hatte, den sie haben konnten, aber insgesamt war er zu sehr auf Beast fokussiert, um sich das ganze Gespräch anzuhören. Ihm wurde langsam klar, dass diese Nacht anders hätte enden können. Mit Beast verletzt. Tot. Laurent zurück an den Galgen im Jahre 1805 geschickt.

Er liebkoste Beasts Kiefer, übermannt von einem Bedürfnis nach Zuneigung, das nicht unterdrückt werden konnte. Er war weit davon entfernt, in der Öffentlichkeit herummachen zu wollen wie Elliot und Knight es so oft taten, aber auch er wollte seine Liebe für alle sichtbar verkünden und zur Hölle mit dem Anstand!

Beast summte, tauchte mit seinen dicken Fingern in Laurents Haar und massierte seine Kopfhaut. „Was ist los?“

„Dürfte ich den Rubin sehen?“, fragte Laurent, strich mit seiner Hand unter dem Tisch über Beasts Oberschenkel. Wie konnte ein Mann einen anderen derart besitzen, er wusste es nicht, aber er würde sich auch nicht dagegen wehren.

Beasts Atem stockte und sein Bein regte sich unter Laurents Berührung. „Den Rubin? Du kannst den Rubin jederzeit sehen“, flüsterte Beast, verließ ihren Tisch mit einem Lächeln auf den Lippen. Er hatte so einen schmutzigen Verstand. Andererseits, jetzt wo der Vorschlag aufgekommen war, ging es Laurent nicht anders. Er hatte nie behauptet, ein Engel zu sein.

„Ich meine es ernst. Den richtigen Rubin“, sagte er, strich mit seiner Hand aber lächelnd an der Rückseite von Beasts Weste nach oben. Zwei Fliegen mit einer Klappe war das wohl.

Die Toiletten befanden sich im rückwärtigen Bereich und während Laurent noch hoffte, dass niemand ihr Verschwinden bemerken würde, löste das Pfeifen, das vom Billardtisch kam, eine brennende Röte in seinen Wangen aus. Um es noch schlimmer zu machen, schob Beast seine Hand in die Tasche auf Laurents Hintern und drückte das Fleisch. Und das Allerschlimmste war, dass Laurent, obwohl ihm diese Zurschaustellung peinlich war, es auch liebte, wie unanständig es sich anfühlte. In seiner eigenen Zeit wäre so mit einem anderen Mann gesehen zu werden ein Todesurteil gewesen. Heute? Vielleicht ein geringfügiges Vergehen.

„Tust du das wirklich? Vielleicht sollte ich dich dafür arbeiten lassen?“, fragte Beast, öffnete eine weiße Tür, die eine einzelne Toilette und ein Waschbecken verbarg.

Laurent lachte, trat zuerst ein. „Was würdest du mich machen lassen? Diesen schmutzigen Boden schrubben? Denn alles, was du andeutest, wird kaum schwierig sein.“ Er schob seine Finger in den Bund von Beasts Jeans und zog ihn an sich.

Beast schnaubte und drehte den Schlüssel, nachdem sie eingetreten waren, schloss sie in dem winzigen Raum ein. Es roch übermäßig nach einem Baumwoll-Lufterfrischer und die Spinnweben an der Decke waren so zahlreich, dass einige Leute wohl unruhig geworden wären, aber Laurent hatte in seinem Leben schon viel üblere Zustände gesehen.

„Zeig ihn mir.“

Beast grinste und drehte Laurent herum, presste ihn gegen die Tür. „Was willst du sehen?“, fragte er, führte Laurents Hand dabei unter seine Kutte, zu einer geheimen Tasche im Leder.

Laurent griff mit zitternden Fingern hinein. „Ich werde mir den anderen Rubin mit Freuden später ansehen“, flüsterte er, obwohl dafür kein Grund bestand. Er spürte die Form unter seinen Fingern und zog das Juwel aus Beasts Tasche. „War der Kampf brutal? Ich habe gesehen, wie Jake sich mit einer schockierenden Menge an Nahrung wieder erholt hat.“

Beast grinste, spielte mit einer Strähne von Laurents Haaren, als wäre der Einbruch nichts gewesen. „Er braucht immer Kohlehydrate, nachdem er sich in den Gargoyle verwandelt hat.“

Aber Laurent hörte kaum noch zu. Das Glühen des Rubins war in die Innenseite seiner Augenlider eingebrannt, sobald er ihn aus einem sauberen Papiertaschentuch auswickelte. Sogar wenn er seine Augen schloss, schuf die Form des Pigeon Heart, seine Farbe – das lebhafte Rot mit einem Tropfen Lila – eine Schattierung, die jede Beschreibung unmöglich machte und sein Herz mit Erleichterung füllte.

Beast hatte es geschafft. Er hatte das wertvolle Juwel in seinen Besitz gebracht, das Baal davon abhalten konnte, ihre wunderschöne Welt zu zerstören. Der Zyklus, der vor vielen hundert Jahren in Gang gesetzt worden war, lange bevor Laurent geboren wurde, konnte jetzt aufgehalten werden, damit Baal niemals wieder jemanden verletzen oder in Versuchung führen konnte.

„Es ist atemberaubend.“

Beast grinste. „Beinahe so hübsch wie meiner“, sagte er, zeigte Laurent seinen Verlobungssiegelring.

Laurent ging auf die Zehenspitzen und zog an Beasts T-Shirt, um einen Kuss zu bekommen. „Beinahe.“ Er schaute auf den Rubin, fasziniert nicht nur von seiner Farbe, sondern auch von seinem Wert. „Was, wenn Magpie ihn für sich selbst nimmt?“

Beast blinzelte, hatte diese Frage eindeutig nicht erwartet. „Warum sollte er das tun?“

Laurent nahm Beasts Hand und schaute ihm direkt in die Augen. „Ich glaube, wir sollten noch einmal darüber nachdenken, das Pigeon Heart zu übergeben. Was, wenn wir zu voreilig sind? Ich bitte dich zu berücksichtigen, dass Magpie selbst gesagt hat, dass er die Einzelheiten für das bevorstehende Ritual nicht kennt. Er weiß nicht, wie die nächsten Schritte aussehen, nur, dass sie alle dazu führen, dass Baal seine Welt in die unsere ergießt.“

Beasts Hand drückte die von Laurent, aber er schüttelte dabei den Kopf. „Darüber machst du dir Sorgen? Vielleicht weiß er nicht sicher, wie alles vonstatten gehen wird, aber er ist eine Kreatur aus dieser Welt. Er kennt die Wirkweise dieser Rubinmagie. Wie könnte irgendwer von uns damit konkurrieren?“

„Würde es schaden zu warten und zu sehen, ob es andere Wege gibt, die Angelegenheit anzugehen?“ Der Frust wurde in Laurents Adern dickflüssig, als Beast ihm den Rubin abnahm und zurück in seine geheime Tasche steckte, als ob er wortlos seine ursprüngliche Meinung hochhalten wollte. „Du hast selbst gesagt, dass er eine selbstsüchtige Kreatur ist. Es gibt keine Garantie, dass er nicht mit Baal zusammenarbeitet, um uns hereinzulegen.“

Beasts Kehle bewegte sich, während er Laurents Worte überdachte. „Er ist guter Taten fähig, wenn es für ihn keinen Aufwand bedeutet. Er hat Vars gerettet, weil er ihn mag. Und er mag all die Dinge, die er in dieser Welt haben kann. Wenn Baal übernimmt, werden seine teuren Besitztümer und sein glamouröser Lebensstil Geschichte sein. Er wäre dann wieder ein Rädchen, eines in einem Schwarm ähnlicher Kreaturen und das wird er nicht zulassen, wenn er es verhindern kann. Außerdem ist er unsere größte Hoffnung. Wen würdest du um Rat fragen? Ich glaube nicht, dass es viele Spezialisten für interdimensionale Beziehungen mit Dämonen gibt.“

Laurent stöhnte. „Es gibt viele Antworten, die wir immer noch suchen können. Ich könnte in die Bibliothek gehen -“

Beast legte seine große, warme Hand über Laurents Mund und küsste seine Stirn, überflutete Laurent mit dem moschusartigen Geruch seines Körpers. „Das könntest du ewig machen. Es gibt da draußen eine Menge Bücher und viele von ihnen bieten nichts anderes als Lügen, die als Wahrheiten verkleidet sind. Irgendwann müssen wir eine Entscheidung treffen und dem folgen, was wir im Moment wissen. Die Bäume treiben bereits aus, Laurent. Zu warten ist zu riskant.“

Laurent runzelte die Stirn ob dieser bevormundenden Geste und sprach, sobald Beast die Hand von seinen Lippen nahm. „Das hier ist keines deiner Fernsehspiele, wo du es noch einmal versuchen kannst, wenn du versagst. Hier geht es um unser Leben, das Leben derer, die wir lieben und die gesamte Menschheit auf diesem Planeten. Wenn du nicht an das Wissen, das in Büchern niedergeschrieben ist, glaubst, dann könnten wir die ältesten Geister fragen, was sie wissen. Vielleicht sogar den Geist der Person, die all das in Gang gesetzt hat. Wir müssten nur Elliot und Knight dazu drängen, nach ihm zu suchen. Warum willst du nicht auf der Seite der Vorsicht stehen?“

Beast schloss kurz seine Augen, bevor er Laurent mit einem ernsteren Gesichtsausdruck anschaute. „Weil wir irgendjemandem trauen müssen und Tatsache ist, dass jeder einzelne Geist, der auf dem Gelände des Clubs gefangen ist, einen Pakt mit Baal geschlossen hat. Sie sind tot und wir wissen nicht, ob Baals Sieg nicht genau das ist, was sie alle wollen. Soweit wir wissen, könnten sie uns auch belügen.“

„Du weigerst dich, den Geistern von Menschen zu vertrauen, bist aber bereit, unser aller Leben in die Hände einer Kreatur zu legen, die sprichwörtlich der Sohn von Baal ist? Ich weiß, dass du das Ende der Welt aufhalten willst, aber du musst flexibler werden. Du bist willens, den Hammer in deiner Hand zu benutzen, wenn vielleicht ein Schraubenzieher alles ist, was es braucht. Sei willens, nach einem anderen Werkzeug zu greifen und schau, was am besten funktioniert.“

Beast beugte sich näher zu ihm, lenkte Laurent erneut mit seiner Berührung ab. „Kannst du mir nicht vertrauen?“

Laurent schluckte, kämpfte auf verlorenem Posten gegen den Wunsch, sich diese drei Zentimeter nach vorne zu lehnen und Beasts Lippen zu küssen. „Versprich mir wenigstens, dein Herz zu öffnen, sollte sich eine alternative Option ergeben.“

„Sicher. Ich denke, wir alle müssen allen Gelegenheiten gegenüber offen sein, die sich bieten.“ Mit einem Grinsen, das ihn wütend machte, glitt Beast mit seinen Händen zu Laurents Hintern und drückte. „Alles wird gut.“

Laurent war nicht so optimistisch. Dennoch, sie waren verheiratet. Als Ehemann und Ehemann mussten sie eine geschlossene Front bilden, auch wenn das hinter verschlossenen Türen nicht immer der Fall war. Die Dinge wären viel einfacher, wenn Beast nicht so stur wäre.

Laurent presste seine Stirn an Beasts Brust. „Ich wünschte, das hier könnte einfacher sein.“

„Ich bin ziemlich einfach. Reicht das?“, neckte Beast ihn, ließ seine Fingerspitzen über Laurents Nacken tanzen.

Laurent hatte keine Ahnung, wie Beast es trotz des Gewichts der Verantwortung auf ihren Schultern immer noch schaffte, ihn zum Lächeln zu bringen. „Es stimmt, dass deine Moral im besten Fall lose ist.“

Beasts Hände wanderten wieder in Richtung von Laurents Flanken und er knabberte auf eine Weise an Laurents Kinn, die an Schmerz grenzte, während sie gleichzeitig unglaublich zärtlich war. Ein leises Wimmern entkam aus Laurents Mund, als er sich an seinen Mann schmiegte, nach seiner Wärme suchte.

„Als ich dort war, habe ich die ganze Zeit an dich gedacht. Aber ich bin zurück und niemand wurde verletzt. Wir werden sicher sein“, flüsterte er.

Laurent schaute auf das Blut auf der Lederweste und strich mit seinen Händen an Beasts Brust nach unten, wieder gezwungen, an das schreckliche Warten zu denken. Alles Mögliche hätte passieren können. „Ich hasse es, wenn du fort bist.“

Beast gab ein raues Lachen von sich und fing Laurents Handgelenke ein, hielt sie über seinem Kopf fest und tauchte ein, um beißende Küsse auf seinen Hals zu regnen. „Es hätte mir gar nicht gefallen, wenn du auch nur in der Nähe dieser Kugeln gewesen wärest. Ich kann mich nur konzentrieren, wenn ich weiß, dass du in Sicherheit bist.“

Diese Worte versüßten das Warten, das Laurent durchlitten hatte. Er begegnete Beasts blauem Blick und sein Atem beschleunigte. Vielleicht sollte er weiterhin denken, dass sein Mann unzerstörbar war? Immerhin war niemand so stark wie er und er bewegte sich mit solchem Selbstbewusstsein durch die Welt, dass Laurent ihn manchmal beneidete.

Beasts Knie stieß Laurents Beine auseinander, bewegte sich bereits nach oben, um an Laurents empfindlicher Männlichkeit zu ruhen. Das löste einen Wirbelsturm an Schaudern aus, die Laurents ganzen Körper durchströmten und in der hitzigen Berührung von Beasts Lippen widerhallten.

„Es ist jetzt schwieriger, mein Leben aufs Spiel zu setzen, aber ich bin auch entschlossener, sicher wieder nach Hause zu kommen. Es gibt jemanden, zu dem ich zurück will“, sagte Beast, presste Laurent gegen die Tür.

„Willst du nicht lieber warten, bis wir zu Hause sind?“, flüsterte Laurent, obwohl das Bedürfnis nach Beasts Berührung so dringlich war, dass zu warten nicht gerade ein willkommener Gedanke war. Er bewegte stöhnend seine Hüften an Beasts Bein. Er hatte also auch einen schmutzigen Verstand. Beast hatte diese Fähigkeit, ihn in eine Kreatur der Lust zu verwandeln, ganz egal wie ehrbar Laurents Erziehung gewesen war.

„Nein“, war alles, was sein Mann zu sagen hatte, bevor er Laurent mit derselben Leichtigkeit herumwirbelte, mit der andere Menschen Plastikstühle bewegten. Sein Gewicht erdrückte Laurent nur deshalb nicht, weil Beast das nicht wollte, aber es sorgte dennoch dafür, dass Laurent sich nicht bewegen konnte, während ein härter werdender Schwanz sich in seinen Rücken presste und eine große Hand seine Haare packte.

Er wölbte sich wimmernd gegen seinen Mann. Nur an den tätowierten Schwanz in Beasts Hose zu denken machte ihn heiß, fahrig und steinhart. Niemand sonst hatte diese Macht über Laurent, niemand sonst konnte ihn so wie Beast mit einer gut platzierten Berührung in die Knie zwingen.

Zähne zogen an seinem Ohr, gefolgt von einer Zunge, die so heiß war, dass sie Laurent auf reines Schaudern reduzierte. „Ich denke, ich verdiene Dankbarkeit dafür, dass ich die Welt gerettet habe. Was soll ich als Belohnung nehmen?“, fragte Beast.

„Was immer du willst“, flüsterte Laurent. Er konnte nicht leugnen, dass die unanständige Natur, es hier zu tun, sein Blut erhitzte. Vielleicht waren es die Jahre, die er unter strikter Disziplin verbracht hatte, die das Gesetz zu brechen so süß machten. Nicht zu vergessen, dass ihre Freunde sich nahe genug an Getränken und Gesprächen erfreuten, um einen Teil des Lärms zu hören.

Aber Laurent verlor den Willen zu protestieren, als Beast seine Hose öffnete und seine riesige, raue Hand hineintauchte.

„Du weißt, was ich will“, sagte Beast, bewegte seine Hüften an Laurents unterem Rücken.

„Wenn du das während des Einbruchs gedacht hast, bin ich überrascht, dass du nicht erschossen wurdest.“ Er musste ein Lächeln unterdrücken bei der Berührung dieser geliebten Finger und schob seine Jeans ein wenig tiefer, um Beast besseren Zugang zu ermöglichen. Er hatte den Schwur, den er Beast bei ihrer Hochzeit geleistet hatte, ernst gemeint. Er gehörte Beast. Mit Leib und Seele.

Beast lachte an seinem Kopf und zog Laurents Hüften zurück, bis er an der Tür lehnte. „Ich finde, es war äußerst motivierend“, sagte er, entblößte Laurents Hintern mit einem festen Ruck an der Jeans, setzte sich dann auf den Toilettendeckel, schaute Laurents Pobacken mit einem breiten Lächeln an.

Röte kroch an Laurents Hals nach oben, als er über die Schulter schaute. Nur Beast wusste, dass Laurent von Selbstbewusstsein und festen Händen erregt wurde. Er wollte gerade sicherstellen, dass die Tür geschlossen war, als Beast seinen Schwanz herauszog und den Blick abzuwenden war nicht länger möglich. Sein Mund wurde trocken bei dem Anblick von Beast, der seinen Schaft pumpte, während er Laurents schamlos entblößten Hintern bewunderte, zuerst mit der Handfläche über das Fleisch strich, dann das Loch mit seinem Daumen umkreiste.

Er hatte kein Schamgefühl.

Laurent liebte das an ihm.

„Ich glaube nicht, dass wir jetzt so viel Zeit haben“, sagte Beast und beugte sich näher zu Laurent, hielt seinen Blick fest. Er spuckte zwischen die Pobacken und die Feuchtigkeit tropfte an Laurents Eiern nach unten, ließ ihn zittern und die Zehen aufdrehen.

Sein eigener Schwanz war so hart, dass er anfing, zwischen seinen Beinen zu pulsieren und er keuchte, als seine Hüften nach hinten gezogen wurden, als hätte er kein Gewicht.

Beast hob ihn auf seinen Schoß und sein fetter Schwanz schob sich zwischen Laurents Pobacken, ein dickes, warmes Ding, das am Eingang zu Laurents Körper pulsierte. Seine Beine konnten sich nur bedingt spreizen, während er noch seine Jeans trug, aber Laurent saß dennoch rittlings auf Beast, atmete schwerer, als er sich den Anblick vorstellte, den er seinem Ehemann bot. Der Schwanz ruhte an seinem feuchten Loch, aber ehe er irgendetwas tun konnte, packte Beast seinen Kiefer für einen so festen Kuss, dass Laurent sofort wusste, dass seine Lippen davon anschwellen würden.

„Du willst es… richtig?“, flüsterte Beast, schob seine Fingerspitze durch den Rand von Laurents Loch und zog am Eingang.

Laurent nickte so schnell, dass ihm die Haare ins Gesicht fielen. „Ja. Der Ort spielt keine Rolle, wenn du es bist, der mich berührt.“

Beasts Griff an Laurents Hals verstärkte sich kurz, krallte sich dann in seine Haare, hielt Laurent still, als Beasts Daumen zu seinem Loch zurückkehrte, dieses Mal feucht und ohne Probleme beim Eindringen. „Ich weiß, dass du es hassen würdest, aber ich wünschte, alle würden wissen, was wir gerade machen.“

Die Hitze in Laurents Gesicht bekam ein Eigenleben, pulsierte sowohl vor Erregung und der Scham, die als Reaktion zu empfinden ihm beigebracht worden war. Er stöhnte, als Beast seinen Finger schneller hineinstieß. „Das ist nur für meinen Ehemann“, keuchte er.

Beast summte und versetzte Laurents Hintern einen kleinen Schlag, während er eilig sein Loch dehnte. „Ich weiß. Aber ich bin so stolz dich zu besitzen, dass ich manchmal davon träume, dich während einer Party auf einem Tisch ausgestreckt zu haben“, sagte er und zwinkerte Laurent zu.

Laurent keuchte, wölbte den Rücken, um ihn gegen Beasts breite Brust zu pressen. Die Vorstellung war so liederlich, dass Laurent die Worte, die aus Beasts Mund kamen, kaum glauben konnte. „Du würdest vor Eifersucht innerhalb von zehn Sekunden den Verstand verlieren.“ Er biss sich auf die Lippe und griff nach Beasts fettem Schaft, nicht in der Lage, noch länger zu warten. Er wollte dieses massive, tätowierte Werkzeug in sich.

Beast lachte leise, stieß seinen Schwanz aber dennoch in Laurents Faust. „Da könntest du recht haben. Aber ein Mann kann träumen, dass alle anderen sogar noch eifersüchtiger wären, weil du mir allein gehörst“, flüsterte er, zog dabei schnell ein Kondom heraus. Sie benutzten sie nicht allzu oft, aber in Situationen wie diesen war die Einfachheit, die sie beim Saubermachen boten, lebensrettend.

Laurent grinste in Vorfreude auf die Lust, als die Spitze von Beasts Schwanz sein gedehntes Loch neckte. „Du kannst es dir immer vorstellen. Ich, vollkommen nackt und alle sehen zu, wie du deinen Schwanz in mich rammst.“ Er konnte solche schmutzigen Worte nur flüstern, aber sie mit seinem Mund zu formen schenkte ihm unerwartete Erregung, die sich in seinen Eiern ballte und er stieß ungeduldig gegen Beast.

Hinter ihm stockte Beast der Atem und es schien, dass die Worte der letzte Tropfen für ihn waren. Ein starker Arm spannte sich um Laurent und der Schwanz drang ein, stieß durch die enge Öffnung und ging tiefer, als Laurent weiter nach unten sank, bis sein Hintern auf Beasts Eier und Oberschenkel traf.

Er musste sich auf die Lippen beißen, um zu verhindern, dass ein Stöhnen aus seiner Kehle entkam, aber Beast half ihm dabei, indem er eine Hand über seinen Mund legte. Laurent atmete gegen die Finger unter seine Nase, schwindlig vor Erregung und dem wunderbaren Druck von Beasts Schwanz in ihm. Es gab nichts, was er seinem Mann in diesem Moment nicht gegeben hätte. Sein ganzer Körper bebte in Beasts Griff, aber Laurent zögerte nicht, seine Hüften anzuheben und wieder nach unten zu drücken, diesen fetten Schaft zu reiten, als ob er nur kommen könnte, sobald er seinen Beast befriedigt hatte.

Es gab hier keinen Spiegel und Laurent war froh, weil sie wie ein Raubtier und seine Beute, die um ihr Leben kämpfte, aussahen. Aber es fühlte sich unglaublich an. In der Mitte gefaltet, konnte er nicht so leicht atmen und der Sauerstoffmangel machte seinen Kopf mit jedem Stoß schwindliger. Zu Beginn hatte Laurent seine Füße auf dem Boden und bewegte seine Hüften im Gleichklang mit denen von Beast, doch dann gab Beast ein leises Knurren von sich und hob Laurents Beine hoch, penetrierte ihn tief.

Das tiefe Eindringen ließ Laurent in den Hals seines Mannes wimmern, aber seine Wahlmöglichkeiten waren ihm genommen worden und er gestattete sich, die Bewegung tief in sich zu spüren, als Beast immer und immer wieder zustieß. Wenige Männer hätten die Kraft, ihren Partner so zu halten.

Laurent schob eine Hand zu Beasts Oberschenkel, knetete das Fleisch, das nicht von Narben bedeckt war, während die andere zwischen seine Beine griff, als er den Druck nicht mehr ertragen konnte. Er pumpte seinen Schwanz im Gleichklang zu Beasts Stößen, wölbte sich, am Rande des Orgasmus stehend, auf. Ihre Blicke trafen sich und die magnetische Verbindung, die das auslöste, stieß Laurent über den Rand. Er flog in den Armen seines Ehemannes, fühlte, wie der dicke Schaft in ihm ebenfalls triumphierend pulsierte.

Kurze Zeit später waren seine Füße wieder auf dem Boden, sein warmes Loch beinahe schmerzhaft leer, doch als Beasts Arme um ihn glitten und ihn an den festen Brustkorb zogen, fühlte sich Laurent wieder zu Hause.

Die Hose immer noch unten, taumelte er auf Beasts Schoß, keuchte nach Luft und kümmerte sich nicht um den schmutzigen Raum, weil alles was zählte war, dass er nach Stunden, in denen er nicht gewusst hatte, ob sie sich je wiedersehen würden, Beast hatte lieben können.

Coming soon.

 

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